Attraktive Arbeitsplätze - Gesunde Umwelt - Weltoffene Schweiz. Das sind die Themen, die mir am Herzen liegen.

Attraktive Arbeitsplätze

Attraktive Arbeitsplätze

Eine starke Wirtschaft ist der Boden für den Zusammenhalt in unserem Land. Der Aargau ist ein Wirtschaftskanton, braucht sichere Arbeitsplätze und ein attraktives Umfeld für Unternehmen.

Die Wirtschaft soll die notwendigen Freiheiten haben, um erfolgreich Geschäfte führen zu können. Sie soll aber auch die Verantwortung für ihr Handeln tragen.

Wir müssen die Möglichkeiten nutzen, welche die heutige Zeit anbietet, beispielsweise die Digitalisierung. Sie lässt neue, flexiblere Arbeitsmodelle zu (Arbeit von zu Hause aus, andere Arbeitszeiten). Sie wird auch Chancen eröffnen, die wir heute noch gar nicht abschätzen können. Forschung und Innovation sind wichtige Treiber der Entwicklung. Diese müssen wir zulassen.

Für das Gewerbe, die Arbeitgeber und die Arbeitnehmenden im Aargau und in der Schweiz ist es wichtig, dass der Verkehr funktioniert. Überlastung und Stau sind ärgerlicher Zeitverlust und belasten. Sie führen auch zu Ausweichverkehr. Darum müssen wir leistungsfähige Verkehrsinfrastruktur als "Blutbahnen" der Arbeitswelt sicherstellen, in der Luft wie auf Strasse und Schiene. Lösungsansätze sind gleichmässige Auslastung der bestehenden Infrastrukturen (es müssen nicht zwingend alle am Morgen und am Abend gleichzeitig unterwegs sein) oder Engpassbeseitigungen wo vernünftig. Für den Aargau muss der "Anschluss Aargau" sichergestellt werden, mit Zugs-Direktverbindungen über Bern und Zürich hinaus an den Flughafen Kloten, nach St. Gallen oder auch nach Lausanne, wie früher vorhanden. Dafür habe ich mich schon 2013 im Grossen Rat eingesetzt.

Die Menschen beschäftigt, wie sie Ende Monat die Rechnungen für Krankenkassen-Prämien oder Wohnungsmiete bezahlen sollen. Ich kämpfe dafür, dass die Menschen in unserem Land Antworten darauf erhalten. Attraktive Arbeitsplätze sind die Grundlage dazu.

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Gesunde Umwelt

Gesunde Umwelt

Zu einem erfolgreichen Aargau gehört auch eine intakte Umwelt. Wir müssen unsere Siedlungsflächen in den Gemeinden sinnvoll nutzen und mit attraktiven Grünflächen kombinieren.

Die Anforderungen an unseren Lebensraum und unsere Umwelt wachsen ständig. Sie werden beansprucht durch die Arbeitswelt, den Verkehr, das Bauen und auch durch unsere Freizeit, beispielsweise unsere Erholung nach Feierabend. Wir müssen eine gute Balance finden zwischen den verschiedenen Nutzungen, weil auch künftige Generationen Anspruch haben auf eine gesunde Umwelt.

Die Grundlage ist ein vernünftiger Umgang mit unserem Boden. Wir müssen das Potential in unseren Siedlungsräumen sinnvoll nutzen. Das bedeutet, bewusst die Siedlungen gestalten und Lücken nutzen, bevor wir "aussen" weiterbauen oder neues Bauland schaffen. Das heisst aber nicht einfach "zupflastern", sondern auch Freiräume gestalten. Bauen und Nicht-Bauen gehören zusammen. Wir brauchen auch Platz für Bäume in unseren Gemeinden.

Im Bereich der Gebäude liegt ein grosses Potential für die Umwelt. Eine Sanierung der Gebäudehülle oder ein Heizungsersatz (z.B. Wärmepumpe mit erneuerbarem Strom betrieben) sind sinnvolle Massnahmen für eine gesunde Umwelt und können sogar das Wohnklima steigern.

Ausserhalb unserer Gemeinden ist die Zersiedelung eine Herausforderung, also das Bauen im Landwirtschaftsland. Wir müssen unsere Landschaft besser vor weiterem Bebauen schützen, wie das Schweizer Volk dies mit Annahme des Raumplanungsgesetzes vor kurzem bestätigt hat. Wir haben die Instrumente dazu - wenden wir sie auch an!

Unsere Auen an unseren Flüssen im Aargau verdienen besonderen Schutz! Wir dürfen stolz sein auf diese Perlen in unserer Natur. Sie sind nicht nur wunderbare Erholungsgebiete, sondern bieten auch für unsere Tiere wichtige Lebensräume. Das kommt uns Menschen wieder zugute.

Es ist klar: Raumplanung und Umwelt gehen uns alle an!

Weltoffene Schweiz

Weltoffene Schweiz

Für Arbeitsplätze und Wohlstand benötigt die Schweiz gute Beziehungen zu anderen Staaten und insbesondere zu Europa, ohne EU-Beitritt. Die Bilateralen Verträge sind unser Weg.

Weltoffenheit zeichnete unser Land schon immer aus. Aussenpolitik ist Interessenpolitik, quasi als "Beziehungsnetz" der Schweiz. Die Schweiz soll mit jenen Ländern Partnerschaften eingehen, die im Interesse der Schweiz liegen. Handelsabkommen bieten Chancen für unsere Wirtschaft und sichern Arbeitsplätze in unserem Land.

Wir sollten auch offen sein für qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland. Sie müssen sich jedoch an unsere Regeln halten und dürfen den Sozialstaat nicht missbrauchen.

Wichtig für uns und gerade für den Kanton Aargau sind insbesondere die Beziehungen zu Europa, zur EU. Der Handel mit der EU macht rund 260 Mrd. CHF aus, von rund 430 Mrd. CHF total, also rund 60% des Gesamtwarenhandelsvolumens der Schweiz. Alleine mit Deutschland handeln wir für rund 100 Mrd. CHF, vor den USA mit 50 Mrd. CHF und China mit 26 Mrd. CHF. Wir machen jedoch nicht Geschäfte mit "Brüssel", sondern gestalten unser Leben gemeinsam mit unseren direkten Nachbarn im Elsass, in Baden-Württemberg, im Süd-Tirol, usw. Das ist gelebte grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Wir brauchen darum die Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen zur EU, damit unsere Wirtschaft weiterhin läuft und auch damit unsere Junge für ihre Ausbildung ins Ausland können. Die Bilateralen sind unser Weg, damit wir nicht in die EU müssen.