Attraktive Arbeitsplätze - Gesunde Umwelt - Weltoffene Schweiz. Das sind die Themen, die mir am Herzen liegen.

Attraktive Arbeitsplätze

Attraktive Arbeitsplätze

Eine starke Wirtschaft ist der Boden für den Zusammenhalt in unserem Land. Der Aargau ist ein Wirtschaftskanton, braucht sichere Arbeitsplätze und ein attraktives Umfeld für Unternehmen, mit genügend Freiraum für Forschung und Innovation. Das hat unser Land stark gemacht.

Ich sehe drei wichtige Handlungsfelder
- Ideen sollen sich rasch umsetzen lassen.
- Erreichbarkeit ist zentral.
- Digitalisierung wird viel verändern und Chancen bringen.

Erstens: Wer eine gute Idee hat, soll diese rasch umsetzen können.
Das müssen wir möglich machen:
- Weniger Vorschriften,
- Schnellere Verfahren und
- Einen flexiblen Arbeitsmarkt, in welchem Innovation und Fortschritt zugelassen werden.

Zweitens: Unsere Unternehmungen sind darauf angewiesen, dass sie gut erreichbar sind. Im Aargau ist das mit dem Schienen- und Nationalstrassen-Viereck Bern - Basel - Zürich - Luzern sichergestellt. Unsere Unternehmungen sind dadurch direkt ans Verkehrsnetz angebunden und für Kunden gut erreichbar. Darüber macht dies den Arbeitsmarkt in unserem Kanton als Unternehmensstandort (Arbeitsweg) und als Wohnkanton (Arbeitsplätze in der Nähe des Wohnortes) attraktiv. Wir müssen daher unser Verkehrsangebot auf der Schiene und auf der Strasse stetig weiterentwickeln, um die Erreichbarkeit zu erhalten und die Pendler- und Warenströme bewältigen zu können.

Das müssen wir möglich machen:
- Beseitigung von Engpässen, z.B. 6-Spurausbau Autobahn oder SBB-Neubaustrecke Aarau-Zürich;
- Gleichmässigere Auslastung der Strassen und Schienen, z.B. durch mehr Homeoffice oder neue und flexiblere Arbeitsmodelle und Arbeitszeiten damit die Pendlerströme verteilt werden und nicht alle zwischen 6-9 Uhr und 16-19 Uhr in Zug und auf der Strasse unterwegs sind;
- "Anschluss Aargau" für den Kanton Aargau, mit guten Zugs-Direktverbindungen über Bern und Zürich hinaus an den Flughafen Kloten, nach St. Gallen oder auch nach Lausanne, wie früher vorhanden. Dafür habe ich mich schon 2013 im Grossen Rat eingesetzt.

Drittens: Wir müssen die Chancen der heutigen Zeit nutzen, beispielsweise die Digitalisierung. Sie wird die Wirtschaft und Gesellschaft stark verändern. Geschäftsprozesse werden unternehmensübergreifend vernetzt, Prozessautomatisierung und künstliche Intelligenz setzen sich durch, Datenanalyse und Automatisierung von Routineprozessen greifen. Dank Internetverbindungen werden Ort und Raum eine geringere Rolle spielen als bisher. Die Anforderungen an Büroräumlichkeiten und Arbeitsplätze werden sich in der Ausstattung und Anzahl verändern. Wir erhalten neue Chancen, die wir heute noch gar nicht abschätzen können. Forschung und Innovation sind wichtige Treiber dieser Entwicklung. Die Schweiz kann hier führend sein. Wir dürfen die Entwicklung nicht mit neuen Vorschriften im Keim "ersticken".

Das müssen wir möglich machen.
- Wir wollen Weltmeister in Forschung und Entwicklung werden, nicht im Erfinden von neuen Vorschriften.

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Gesunde Umwelt

Gesunde Umwelt

Wer auf der Erde lebt, belastet sie. Die Umweltprobleme sind anzuerkennen und sachlich zu lösen. Wir sind es unseren Kindern und Enkeln schuldig. Fortschritt und Innovation sind auch hier zielführender als Verbote. Neue Technologien sind der Schlüssel zum Erfolg.

Ich sehe drei wichtige Handlungsfelder
- Nutzung des Bodens
- Gebäudepark
- Biodiversität stärken
Erstens: Die Grundlage ist eine vernünftige Nutzung unseres Bodens.
Das müssen wir möglich machen:
-In den Gemeinden die Siedlungsflächen sinnvoll nutzen und mit attraktiven Grünflächen kombinieren.
- Das bedeutet, bewusst die Siedlungen gestalten und Lücken nutzen, bevor wir "aussen" weiterbauen oder neues Bauland schaffen. Das heisst nicht einfach "zupflastern", sondern auch Freiräume gestalten. Bauen und Nicht-Bauen gehören zusammen. Wir brauchen auch Platz für Bäume in unseren Gemeinden.
- Ausserhalb unserer Gemeinden die Zersiedelung eindämmen, also das Bauen im Landwirtschaftsland.
- Das bedeutet, unsere Landschaft besser vor weiterem Bebauen schützen, keine weiteren Ausnahmen für das Bauen ausserhalb der Bauzonen.

Zweitens: Im Bereich der Gebäude liegt ein grosses Potential für die Umwelt. Das müssen wir möglich machen:
- Eine Sanierung der Gebäudehülle oder ein Heizungsersatz (z.B. Wärmepumpe mit erneuerbarem Strom betrieben) sind sinnvolle Massnahmen für eine gesunde Umwelt und können sogar das Wohnklima steigern. Das habe ich selber erfahren beim Umbau unseres Hauses (Jg. 1976) im Jahre 2010 auf Minergie-Standard: Besseres Wohnklima bei deutlich weniger Heizbedarf. Seit Jahren beziehe ich zudem Wasserstrom aus dem Kraftwerk Aarau.

Drittens: Umweltschutz bedeutet auch Stärkung der Biodiversität. Das müssen wir möglich machen:
- Stärkung der ökologischen Infrastruktur als Netzwerk von z.B. Trittsteinen, Ausbreitungsflächen, Korridoren oder Kleinstrukturen
- Bezeichnung von Schutzgebietsflächen, wie unseren Auenschutzpark. Er ist nicht nur eine Perle in unserer Natur, sondern auch ein wunderbares Erholungsgebiet für uns Menschen.

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Weltoffene Schweiz

Weltoffene Schweiz

Für Arbeitsplätze und Wohlstand benötigt die Schweiz gute Beziehungen zu anderen Staaten und insbesondere zu Europa, ohne EU-Beitritt. Die Bilateralen Verträge sind unser Weg. Diese müssen wir stabilisieren und weiterentwickeln, für unsere Schweiz.

Ich sehe zwei wichtige Handlungsfelder
- Freihandelsabkommen
- Beziehungen zur EU
Erstens: Weltoffenheit zeichnete unser Land schon immer aus. Aussenpolitik ist Interessenpolitik, quasi als "Beziehungsnetz" der Schweiz.

Das müssen wir möglich machen:
- Freihandelsabkommen: Die Schweiz soll mit jenen Ländern Partnerschaften eingehen, die im Interesse der Schweiz liegen. Handelsabkommen bieten Chancen für unsere Wirtschaft und sichern Arbeitsplätze in unserem Land.
- Qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland: Wir müssen gezielt offen sein für qualifizierte Arbeitskräfte aus dem Ausland, die wir zu uns holen. Sie müssen sich jedoch an unsere Regeln halten und dürfen den Sozialstaat nicht missbrauchen.

Zweitens: Wichtig für uns und gerade für den Kanton Aargau sind insbesondere die Beziehungen zu Europa, zur EU. Der Handel Schweiz - EU macht rund 60% des Gesamtwarenhandelsvolumens der Schweiz aus (rund 260 Mrd. CHF von rund 430 Mrd. CHF). Alleine mit Deutschland handeln wir für rund 100 Mrd. CHF, vor den USA mit 50 Mrd. CHF und China mit 26 Mrd. CHF. Wir machen jedoch nicht Geschäfte mit "Brüssel", sondern gestalten unser Leben gemeinsam mit unseren direkten Nachbarn im Elsass, in Baden-Württemberg, im Süd-Tirol, usw. Das ist gelebte grenzüberschreitende Zusammenarbeit.

Das müssen wir möglich machen:
Stabilisierung und Weiterentwicklung der Beziehungen zur EU auf der Basis der Bilateralen
- damit unsere Wirtschaft weiterhin läuft,
- damit unsere Jungen für ihre Ausbildung weiterhin ins Ausland können,
- damit wir nicht in die EU müssen.
Rahmenabkommen im Interesse der Schweiz prüfen und notwendige Konkretisierungen anbringen (v.a. Unionsbürgerrichtlinie)

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